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Wie wird man motivierter – was sie über Motivation wissen müssen

Personal Coach Lukas Hamberger beim Training

Was ist Motivation überhaupt und wie bekommen Sie sie?

Es gibt zwei Arten von Motivation, extrinsische und intrinsische Motivation.

Extrinsische Motivation ist eine rationale Entscheidung unseres Gehirns. Ich mache etwas, um etwas Bestimmtes zu erreichen. Ich halte mich an die Verkehrsregeln, auch wenn ich es eilig habe, damit ich keine Strafe zahlen muss. Ich gehe zur Physiotherapie, weil mein Partner sonst jedes Mal mit mir über meine Knieschmerzen diskutiert und mir vorhält, dass ich selbst schuld bin. Ich quäle mich jeden Tag zu meiner Arbeit, damit ich Geld verdiene und mir dreimal im Jahr einen Familienurlaub leisten kann.

Intrinsische Motivation kommt von mir selbst. Sie entspringt meinen Überzeugungen und Wünschen, meinen tiefsten Sehnsüchten. Wenn ich für mein Leben gerne Sushi selbst zubereite, dann brauche ich keinen Anstoß von dritten Personen. Ich mache es sogar, wenn andere mich für verrückt erklären, weil ich Dinge selbst mache, die man auch bequemer kaufen könnte. Wie lange es dauert, ob es anstrengend ist, oder es viel Geld kostet – all das spielt überhaupt keine Rolle für mich.

Die Frage die sich nun stellt ist: Wie schaffe ich es, intrinsisch motiviert zu werden?

 1.Freie Entscheidungen zu treffen

Nichts im Leben macht Spaß , wenn wir dazu gedrängt werden. In der Grundschule wollte mein Vater unbedingt, dass ich Klavierspielen lerne.

Ich war dem Instrument zwar nicht abgeneigt, aber Noten lesen konnte ich nicht und wollte ich auch nicht können. Das Ergebnis war, dass ich mich jedes Mal gequält habe, die Noten zu verstehen und schließlich irgendwann an dem Punkt war, an dem ich das Stück durch pures Wiederholen auswendig konnte, aber die Punkte und Striche vor mir immer noch keinen Sinn ergaben.

Wie sie sich sicher denken können, endete meine Karriere als Pianist frühzeitig. Erst vor 4 Jahren, als ich selbst das Bedürfnis hatte, komplexere Stücke auf dem Klavier zu beherrschen und ich wusste, dass ich dazu Noten lesen können muss, war mein Gehirn dafür empfangsbereit, es auch zu lernen.

Und siehe da, inzwischen beherrsche ich es recht gut. Wenn sie also fit sein möchten, dann finden sie zuerst heraus, was genau ihnen wirklich wichtig ist.

 2.Etwas richtig gut können

Kennen sie diese Person, die zwei “linke Füße” hat, beim Fußball also nichts auf die Reihe bekommt? Und trotzdem geht sie zu jedem Training, gibt immer Vollgas und kniet sich (wortwörtlich und im übertragenen Sinne) rein. Nein, ich auch nicht.

Motivation entsteht immer dann, wenn wir Dinge tun, die uns leichter fallen. Wir müssen Dinge also nicht unbedingt mögen, damit wir sie machen. Es reicht, wenn wir kompetent darin sind.

Das heißt auch im Umkehrschluss, wenn es ihr Ziel ist, bestimme gesunde Lebensmittel öfter zu essen, dann werden sie einfach gut darin, sie lecker zuzubereiten.

Ein anderes Beispiel wäre die Übung Kniebeugen, die möglicherweise für sie in ihrer körperlichen Verfassung ideal wäre. Wenn sie sie dauerhaft in ihrem Plan wiederfinden möchten, dann werden sie einfach gut darin. Schauen sie sich Technikvideos an, lassen sie sich von einem kompetenten Trainer helfen. Setzen sie einfach alles daran, richtig gut darin zu werden.

 3.Gleichgesinnte finden

Laut dem Soziologen Pierre Bourdieu nehmen wir an den meisten Aktivitäten teil und besitzen die meisten Dinge nur, weil wir damit unseren sozialen Status und unsere Positionierung klar darstellen.

Wir wollen den anderen Menschen zeigen. Das ist mir wichtig und deshalb bin ich ein toller Mensch. Dies ist ein vollkommen normales Verhalten, sie brauchst sich deshalb nicht zu schämen. Sie können dieses Verhalten auch nicht ablegen, aber es zu ihrem Vorteil manipulieren.

Wenn sie unbedingt öfter joggen gehen möchten, dann begeben sie sich in eine Gruppe von Menschen, die genau das gleiche Ziel wie sie verfolgen. Gruppenzwang wird oft als sehr negativ wahrgenommen, aber es kann auch durchaus sehr positive Aspekte beinhalten.

Wichtig ist hier vor allem, dass die Aktivität der Gruppe ihre Emotionen anspricht. Wenn sie sich zukünftig vegan ernähren möchten, dann bringt es ihnen nichts, Teil einer Gruppe zu sein, die nur die positiven Fakten des Veganismus klar darstellt.

Wenn ihnen hingegen jedes Mal bewusst wird, was der Fleischkonsum für weitreichende Folgen hat, dann sind die Chancen deutlich höher, dass sie ihr Verhalten verändern.

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