Viel zu Viele sehe ich, die sich da ganz auf ihr Gefühl oder das Bild im Spiegel verlassen. Mal haben Sie “dicke” Tage, dann wieder “dünne” Tage. Je nach Spiegel, sieht das ganze dann dementsprechend gut oder schlecht in Ihren Augen aus.

Keine Frage, das Gefühl spielt eine entscheidende Rolle. Wohlfühlen wollen wir uns alle. Aber Ihr Gefühl hängt von viel mehr Faktoren ab als nur Ihrem Körpergewicht und objektiv ist es definitiv nicht.

Also, jeden Tag auf die Waage stellen?

 

Auch darüber habe ich schon oft genug geschrieben. Die Waage ist nur begrenzt sinnvoll, da sie keine Auskunft über Körperverhältnisse ausgibt. Wie viel Fett? Wie viel Muskelmasse? Wie viel Wasser? Wie viel Magen/Blasen/Darminhalt?

Keine Ahnung.
Also die Waage ganz weglassen? Nein, aber kombinieren mit anderen Methoden. Im Beitragsbild habe ich mal gezeigt, wie ich das ganze löse.

Ich messe erst die Umfänge mit einem Maßband, dann mache ich mit einem sogenannten Caliper (Körperfettzange) eine Fettfaltenmessung und schließlich stelle ich mich dazu noch auf die Waage.

Wie man sehr schön sieht, schwankt mein Gewicht zwischen ca.92 und 94 kg. Und sehr interessant zu beobachten ist auch, dass ich bei meinem niedrigsten Gewicht nicht meinen niedrigsten Körperfettanteil hatte. Verrät einem weder die Waage, noch das Maßband.

 

Notiz am Rande: Die ausgerechneten Körperfettanteile sind ganz sicher nicht exakt, dazu ist die Calipermessmethode einfach ein wenig zu ungenau. Ich habe nicht wirklich 6% Körperfett gehabt. Wahrscheinlich eher 10%. Aber das wichtige ist, die Methode funktioniert immer gleich gut (Widerstandsmessungen sind zu fehlerbehaftet) und man sieht auf jeden Fall eine gute Tendenz. Werden die Fettfalten kleiner, muss ich also Fett verloren haben. Und nur darum gehts.

Wie messen Sie Ihre Fortschritte? Waage, Bilder, Gefühl, Umfänge oder ganz was anderes? Lassen Sie es mich in den Kommentaren wissen 

Viel Erfolg,
Lukas

 

 

 

 

 

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