Prinzip Nr.3

Prinzip des wirksamen Belastungsreizes

Auch hier wird gerne mal der ein oder andere Fehler begangen.
Die Literatur unterscheidet zwischen 4 verschiedenen Abstufungen:

1.Unterschwelliger Reiz: Da der Reiz zu niedrig gewählt ist, muss sich dein Körper nicht anpassen. Heißt für euch: Rückschritt.

2.Überschwellig, geringer Reiz: Du hältst dein Trainingsniveau. Bleibst also genau auf dem Fitnesslevel, dass du vorher auch schon hattest.

3.Überschwellig, mittlerer bis starker Reiz: Genau da willst du hin. Dein Körper wird aus dem Gleichgewicht(Homöostase) befördert. Er muss sich daraufhin anpassen, dh du wirst stärker, die Muskeln größer, die Figur sexier 🙂

4.Überschwellig, zu starker Reiz: Wenn du das ganze übertreibst, schadest du deinem System und brauchst dementsprechend länger, um dich wieder zu erholen. Beispielsweise mit joggen anfangen und gleich 10km versuchen (hab ich schon gemacht, bringt nix).

Jetzt kommt wahrscheinlich die durchaus berechtigte Frage:
Und wie weiß ich nun, wie stark der Reiz war?

Die korrekte Antwort:
Lerne deinen Körper kennen 🙂

Praktisch bedeutet das:
Wenn du im nächsten Training nicht stärker als zuvor warst, kann das 2 Gründe haben. Du hast dich entweder so verausgabt, dass dein Körper noch Schäden beheben muss, oder der Reiz war zu niedrig. Als Faustregel kann man hier 2-3 Tage Pause ansetzten. Wenn du nach 3 Tagen nicht wieder erholt bist, war der Reiz vermutlich zu hoch.

Wichtig ist zu vermerken, dass trainierte Menschen viel höhere Reize aushalten, als untrainierte. Deshalb kann da auch mal die Regenerationszeit länger sein.

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Bis nächsten Freitag,

Lukas

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